Zurück

  Das Gwira Banso-Projekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schutz natürlicher Ressourcen und zur Erhaltung

und Förderung der Infrastruktur in Ghana (Afrika).

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Das GWIRA Banso Projekt

 

Das GWB - Projekt wurde von der Firma Samartex in Samreboi

und von der Firma Ghana Primewood Ltd. Takoradi /Ghana entwickelt

und mit der Regierung von Ghana gestartet. Die Arbeiten laufen bereits

mehr als 10 Jahre. Mehrere Millionen Mark hat das Projekt bis jetzt an

Kosten verursacht. Eine Dänische Holzimportfirma hat sich an der Firma Samartex beteiligt und

 ist somit Partner in dem Projekt.. ( Wir möchten nicht den Namen veröffentlichen)

 

 

Im Wesentlichen hat das Projekt zum Ziel:

1.)           die illegale Holznutzung zu unterbinden

2.)            den Landwirten und Dorfbewohnern im Waldgebiet Wege aufzeigen um mit den vorhandenen Landwirtschaftlichen Flächen mehr Nutzen zu erzielen.

                Andere Nahrungsmittel zu erschließen. ( Fischzucht)

3.)           Anbaumethoden für andere Handels-Früchte beizustellen.( z. B. wird mit Erfolg Pfeffer angebaut, der einen doppelten Ertrag wie z. B. Kakao pro Fläche erbringt)

4.)           Das Aufforsten von schnellwachsenden Holzarten für Bauholz- und Feuerholz zu forcieren.( Z.B. Eukalyptus)

5.)           Das Aufforsten von wertvollen Exotenhölzern inmitten der Farmen zu schulen und den Nutzen daraus für die zukünftigen Generationen zu erhalten.

 

Um dieses zu erreichen musste erst mal das System der Landnutzung durch die

Regierung von Ghana mit den Chiefs in der Region geändert werden. Dazu ist für

dieses Modell vereinbart worden, dass die Bauern das ihnen zur Verfügung stehende Land als Erbpacht notariell verbrieft erhalten.

Erst dieses machte es möglich die Farmer zum Denken and die Zukunft Ihrer Kinder zu animieren.!!!! Jetzt erst kann er sagen : Das sind meine Mahagoni - Bäume !!!

Das Geld kann an uns überwiesen werden. Wir stellen dann den Betrag der GWB

zur Verfügung und erhalten von dort eine Bestätigung. Auch kann jederzeit das Gebiet des Projektes besucht werden wenn wir die Terminisierung vorbereiten.

Es ist der absolute Weg zum dauerhaften Nutzen für die Bevölkerung der Tropenwälder und des Klimaschutzes.

 SPM GmbH & Co.KG  bietet in Zusammenarbeit mit seinen Partnern die Möglichkeit in kleinen Gruppen

 (ca. 10 Personen) beispielsweise gezielte Wiederaufforstungsmaßnahmen und Agroforstwirtschaft* vor Ort in Ghana zu besichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Agroforstwirtschaft

Es sei angemerkt das hierbei kein Massentourismus angestrebt wird, sondern ein sanfter Tourismus, welcher nicht zu sehr in das Leben der ghanaischen Bevölkerung eingreift.

Dem Besucher soll das Land mit all seinen Sehenswürdigkeiten näher gebracht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JOINT Forest-Management- GWIRA Banso-Projekt:

Entstanden durch eine ausschließlich privatwirtschaftliche Initiative von vorausdenkenden Managern, ist das Gwira Banso Projekt in Ghana vor ca. 10 Jahren,

also noch bevor der Aufruf zum Boykott von Tropenholz erfolgte, ins Leben gerufen worden.

Es hat folgende Zielvorstellung:

 

1.)            Den verbliebenen Tropenwald im Outside Forest Reserve zu erhalten.

2.)            Den Wald für die Bewohner nützlich und erhaltenswert zu gestalten.

3.)           Die Shifting-Cultivation (=Brandrodung) zu unterbinden.

4.)           Den Lebensraum für die Bewohner attraktiv zu gestalten und deren Auskommen zu sichern.

5.)           In den in der Vergangenheit der Landwirtschaft zugeführten und bereits ausgelaugten Flächen Aufforstung zu betreiben.

 

Dazu ist wichtig zu wissen, dass die Flächennutzung in Ghana nicht ausschließlich dem Staat untersteht.

Die Forstwirtschaft wird in Ghana in zwei Sektionen eingeteilt.

A.) Die Forest Reserve mit 25 % der land- und forstwirtschaftlichen Flächen

B) Und die Outside Forest Reserve mit 75 % der Flächen

 

Das privat finanzierte Gwira Banso Projekt versucht nun für alle diese Probleme eine Lösung herbeizuführen.

Im Forstgebiet der Western Region von Ghana betreiben die Holzindustriefirmen SAMARTEX Timber & Plywood Company Ltd. und

die Ghana Prime Wood Ltd. zusammen mit einem dänischen Partner Sägewerke mit teilweise daran angegliederten Furnier- und Sperrholzwerken.

Diese Firmen beschäftigen zusammen ca. 5000 Mitarbeiter. Die Inhaber und Manager der Firmen haben seit mehr als 10 Jahren Versuche unternommen,

diese Outside Forest Reserve Gebiete langfristig für die Forstwirtschaft zu erhalten. Also noch lange bevor die vermeintlichen Naturschützer mit

Boykott-Aufrufen glaubten den Wald erhalten zu können.

Doch was ist nun eigentlich geschehen?

Durch langwierige Verhandlungen mit Staat, Chiefs und Farmern ist es vor 3 Jahren gelungen, den Start für eine ganz revolutionäre Änderung des alten Systems im Outside Forest Reserve zu erreichen.

Die Zuteilung und einmalige Zahlung an die Chiefs für die Benutzung einer Landfläche (meist ca. 1 bis 5 ha) wurde in eine jährliche Zahlung (eine Art Steuer) umgewandelt.

Dafür erhält der Farmer das Grundstück notariell für sich und seine Nachkommen im 99-Jahre-Pachtsystem (das ist der Standart für Grundstücküberlassung in Ghana) gesichert. Das heißt, es wird sein eigenes Grundstück. Daran anknüpfend hilft das Projekt den Farmern mit seinen Fachleuten das erworbene Farmland nach modernen Erkenntnissen besser zu nützen. Die weitere Rodung von Tropenwald kann unterbleiben. Und die großen Waldgebiete im Outside-Forest-Reserve können als intakter Wald erhalten bleiben. Der Farmer kann nun in Übereinstimmung mit der Forstbehörde den Wald nach den Regeln der Forest Reserve-Verwaltung betreiben.

 

Auch die Verträglichkeit einzelner Pflanzen wird untersucht. Dabei ist festgestellt worden, dass in manchen feuchteren Gegenden des Landes der bisher übliche Anbau von Kakao nicht gelingt, die Pflanzen gedeihen nicht richtig und die Ernten bringen trotz aller Mühen nur geringen Ertrag.

Dagegen können mit anderen Pflanzen, z. B. Pfeffer, ganz hervor- ragende Ergebnisse erzielt werden.

Bis heute haben sich an dem Projekt etwa 160 Farmer beteiligt. 500 sollen es für dieses erste Projekt, mit einer Fläche von ca. 16.000 ha werden. Wenn es von allen verstanden wird, kann es das ganze Landsystem und die Besitzverhältnisse ändern. Aber auch ein Umdenken für die Zukunft bedeuten.

Die ersten Erfolge sind deutlich sichtbar. Die Aufforstung inmitten der bestehenden Farmen wird intensiv von den Farmern durchgeführt. Es ist jetzt "SEIN" Mahagonibaum der da steht, den hat er selbst gepflanzt. Er wird ihn mit ganz anderen Augen ansehen als den Baum im Wald der ihm nicht gehört und der ihm im Wege steht bei seiner Arbeit als Farmer.

Die Planung zur Aufforstung sieht vor, dass pro ha Farmland ca. 40 hochwertige Bäume angepflanzt werden. Hierzu gehören beispielsweise Khaya-Mahagoni, Makore, Niangon, Edinam, Cedrella, Albizzia und Andere.

Alle Baumsorten werden ausgesucht nach den im Primärwald früher existierenden Spezies. Alle Pflanzen werden als Setzlinge von Mitarbeitern des Projektes im Wald gesammelt und in einem Pflanzgarten pikiert und gepflegt. Nach ca. 1 Jahr werden diese dann an die am Projekt beteiligten Farmer kostenlos abgegeben. Bis heute sind etwa 100.000 Setzlinge gepflanzt worden und der Pflanzgarten ist angelegt für eine steigende Produktion. Es entstehen heute schon mehr Pflanzen als im Moment ausgebracht werden können.

 

 

Die Erfolge und das Wachstum sind in allen Bereichen unschwer zu sehen. Mahagonibäume im Alter von 3 Jahren haben Durchmesser von ca. 8 cm und Höhen bis zu 4 Metern erreicht. Cedrella gar bis 10 cm Durchmesser und Höhen von 6 m. Da natürlich die Farmer nicht daran interessiert sein können, das ganze Land wieder in Wald zu verwandeln, werden einige der schwächer wachsenden Bäume zum Hausbau und für Feuerholz wieder entnommen. Die am besten gedeihenden Bäume jedoch sollen bis zur Erntereife nach ca. 30 bis 50 Jahren stehen bleiben. Die Planungen sehen vor, dass pro ha. ca. 10 Stämme am Ende dieses Alter erreichen. Wenn dies gelingt, dann ist der Erfolg geradezu grandios.

Denn im sog. Urwald (der Forest Reserve) ist selbst bei der strengen Forstmanagement-Kontrolle eine maximale Entnahme von lediglich 3 bis 4 Nutzholzstämmen möglich.

 

 

 

Um die Bewohner mit allen Arten von Nahrungsmitteln zu versorgen wird im Projekt daraufhingearbeitet, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen vermarktungsfähigen Produkten und Eigengebrauch entsteht.

Dazu werden Anleitungen gegeben, um zum Beispiel Fischteiche anzulegen.

Bis jetzt wurden etwa 16 kleine Teiche angelegt und auch hier sind die Erfolge geradezu verblüffend. Aus einem Teich von ca. 8m x1 5m Fläche können wöchentlich bis zu 5 kg Fisch geerntet werden. Für die Bewohner mitten im Busch eine ganz außergewöhnliche Bereicherung der Ernährung. Die Setzlinge erhalten die Farmer vom Projekt bis jetzt kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ganz interessant ist auch die Schweinefarm (Pigerie) die bei fast allen beteiligten Farmern eingeführt wurde. Die Hilfe zur Vermarktung der Produkte werden vom Projekt ebenfalls gestellt. Als nächste Anstrengung gilt es die erwarteten guten Ernten von schwarzem Pfeffer marktgerecht abzusetzen.

 

Wenn dies gelungen ist und auch beim letzten Farmer im Land der Wert der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Bäume erkannt worden ist, dann ist der Wald in Ghana nicht mehr in Gefahr vernichtet zu werden.

Bis heute sind in das Projekt aus privater Tasche und mit der finanziellen Unterstützung des dänischen Staates mehr als 1.800.000 US $ geflossen und es erfordert monatlich mehr Mittel.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wirklich Interessierte aus der Holzwirtschaft und aus den Verbänden der Naturschützer, von Greenpeace und anderen Interessenvertreter zum Schutze des Tropenwaldes, ihren positivem Beitrag zur Unterstützung des Projektes geben würden, dann könnte ein Musterbeispiel von welttragender Bedeutung in diesem Teil der Welt entstehen.

 

Es besteht jederzeit auch die Möglichkeit dieses Projekt in kleinen Gruppen bis 12 Personen vor Ort in Ghana zu besichtigen.

 

 

 

Ernstgemeinte Zuschriften bitte an:

 

SPM GmbH & Co.KG

Rudolf-Diesel-Straße 13-15

25917 Leck

 

Kostenpauschale 1500 Euro pro Person 10 % der Summe werden vor Ihren Augen an das Projekt ausgezahlt.

Die verbleibenden 90 % decken die Flugkosten, Kosten für Unterkunft, Kraftstoff und Nahrung.

 

Helfen Sie mit!

 

Zudem können Sie zur Unterstützung des GWP-Projekts auch was tun, indem Sie etwas spenden oder eines unsere GWP-Polo-Shirts kaufen.

(Der Erlös wird dem GWP-Projekt zur Verfügung gestellt!)

 

Ihr SPM-Team

 

SPM GmbH & CO. KG

Rudolf-Diesel-Straße 13-15

25917 Leck

Tel  04662/775991

Fax 04662/775993